flèche wallonne 2026: Paul Seixas erobert den Mur de Huy in sensationellem Debüt
Huy, 22. April 2026 – Der 19-jährige Franzose Paul Seixas hat die Flèche Wallonne 2026 dominiert und sich als neuer Star des Ardennen-Klassikers etabliert. Ohne die großen Favoriten Tadej Pogačar (2025-Sieger) und Remco Evenepoel feierte Seixas seinen Durchbruch auf dem legendären Mur de Huy, wo er Mauro Schmid (Jayco-Alula) und Ben Tulett (Visma-Lease a Bike) abhängte.
Das 200 Kilometer lange Männerrennen startete erstmals in Herstal und führte über 11 kategorisierte Anstiege, darunter dreimal den 1,4 km langen Mur de Huy mit 8,9 Prozent Steigung. Nach einem anspruchsvollen Circuit mit Côte d’Ereffe und Côte de Cherave tanzte Seixas solo ins Ziel – eine Meisterleistung in seinem Profi-Debüt. Die offiziellen Rankings platzieren Schmid auf Platz 2, Tulett 3, Benoit Cosnefroy 4 und Mattias Skjelmose 5.
Beim Frauenrennen (148,2 km, Start in Huy) siegte Demi Vollering (FDJ United-Suez) knapp vor Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech). Kanadierinnen Magdeleine Vallières Mill und Isabella Holmgren stürmten in die Top 10, Vallières Mill auf Platz 6. Die Strecke bot mit Côte de Cherave und zwei Mur-de-Huy-Anstiegen klassischen Härte.
eine neue ära des radsports
Die 90. Ausgabe der „Wallonischen Pfeil“ (Männer seit 1936) zwischen Amstel Gold Race und Liège-Bastogne-Liège unterstrich ihren Status als WorldTour-Highlight. Rekordhalter Alejandro Valverde (5 Siege) bleibt unübertroffen, doch Seixas’ Triumph öffnet eine neue Ära.
Highlights zeigen Seixas’ Attacke auf dem finalen Anstieg – ein Moment, der die Radsportwelt elektrisiert. Favoriten wie Kévin Vauquelin und Skjelmose kämpften tapfer, doch der Jungstar setzte Maßstäbe. A.S.O.-Organisatoren loben die Route als „progressiv abnutzend“.
Die Flèche Wallonne bleibt Ardennen-Klassiker pur: Mur de Huy entscheidet, wie immer. Nächstes Ziel: Liège-Bastogne-Liège.
